Wie wohl fühlst Du Dich in Ansfelden? Wie zufrieden bist Du mit den Angeboten der Stadt? Was würdest Du tun, wenn Du Bürgermeister in Ansfelden wärst? Diese und noch weitere 40 Fragen beantworteten im März 2013 über 200 junge Ansfeldner/innen – also fast jede/r fünfte Jugendliche – zwischen 14 und 19 Jahren. Damit konnten die Jugendlichen ihre Sichtweisen und Meinungen in die weitere Entwicklung der Stadt Ansfelden einbringen. Die Umfrage unter dem Titel „Oida: So schaut’s aus“ wurde von im Rahmen eines Lernprojektes mit einer Studiengruppe der FH Linz (Leitung: Prof. Dr. Renate Kränzl-Nagl) durchgeführt.

Als wesentliche Verbesserungen in Ansfelden wünschen sich hier die Jugendlichen:

*) bessere Mobilität (vor allem öffentliche Verkehrsmittel, bessere Verbindungen)

*) ein besseres Angebot an Ausgehmöglichkeiten bzw. Freizeitangeboten (Freiräume, Sportmöglichkeiten, Ausgehmöglichkeiten – Lokale).

Die Brisanz des Themas Mobilität wird durch die Ergebnisse auf die Frage „Gründe dagegen in Ansfelden zu wohnen“ unterstrichen. Mit 46,6 % ist die öffentliche Verkehrsanbindung der Grund, der am heftigsten dagegen spricht, in Ansfelden zu wohnen.

Mobilität ist also ein großes Thema für Jugendliche. Auf die Bedürfnisse von jungen Menschen betreffend ihren Mobilitätswünschen wird allerdings noch zu wenig Rücksicht genommen. Die Beteiligung von jungen Menschen bzw. die stärkere Berücksichtigung von deren Interessen nützt nicht nur den Jugendlichen selbst, sondern fördert insgesamt die „sanfte Mobilität“, von der auch Erwachsene profitieren und die ja einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz darstellt..

Die Berücksichtigung der Bedürfnisse von Jugendlichen in Planung und Umsetzung von Verkehrsmaßnahmen in der Stadt bzw. in der Region ist das Ziel im Handlungsfeld Jugendmobilität.

Mobilität: Nächste Ausfahrt

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